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Unseriöse Angebote zur Schuldenregulierung

Die finanzielle und psychische Notlage überschuldeter Menschen und Familien wird - leider auch - von »Geschäftsleuten« ausgenutzt, die illegal oder an der Grenze der Legalität agieren. Zum Beispiel erwecken sie mit Kleinanzeigen oder per Post den Anschein, Helfer in der Not zu sein. Sie werben mit Slogans wie: »Morgen Schuldenfrei«, »Kredit abgelehnt? Wir helfen«, »Beratung ohne Wartezeiten«, »Nur noch eine Rate«. Unseriöse Schuldenregulierer oder Kreditvermittler geben vor, Kredite auch denjenigen zu vermitteln, die aufgrund ihrer Schulden von Banken und Kreditinstituten keine Darlehen mehr erhalten würden. Oder sie bieten an, die Schuldenregulierung selbst zu übernehmen. Werden Sie aufgefordert, mehrere hundert Euro zu bezahlen, bevor jemand irgendetwas getan hat, ist unbedingte Vorsicht geboten! Die Verbraucherzentrale Sachsen e.V. stellt eine Checkliste zur Verfügung, die hilft, unseriöse Angebote zu erkennen.

Wohin wenden bei Betrugsverdacht?

Informiert werden können die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen oder die Verbraucherzentrale Sachsen, wenn ein Verdacht besteht, dass ein unseriöses Kreditangebot zur Schuldenregulierung unterbreitet wurde, oder wenn eine Straftat begangen wurde. Bei einem begründeten Verdacht auf das Vorliegen einer Straftat kann auch direkt bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet werden.

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz