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Strom

Strom ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Schmerzlich bewusst wird uns das, wenn er einmal ausfällt. Was waren das für Bilder, als der Orkan Sandy auf dem Broadway alle Lichter ausgehen ließ. Das zeigt einmal mehr, wie abhängig der Mensch inzwischen von einer funktionierenden Stromversorgung ist. Auf einige Dinge können wir verzichten, aber was ist, wenn wir gar kein Licht mehr haben, die Babynahrung nicht mehr erwärmt werden kann und das Telefon im Notfall nicht funktioniert? Es gibt kaum noch ein Gerät, was ohne Strom funktioniert.

Nach dem zweiten und endgültigen Atomausstieg Deutschlands ist klar, dass es mittelfristig keinen Atomstrom mehr in Deutschland geben wird. Der derzeitige Atomstromanteil muss ersetzt werden. Hinzukommt, dass fossile Energien – Öl voran – immer knapper werden. Und da Knappheit auch immer einen Preisanstieg mit sich bringt, wird nach Alternativen zu fossilen Energien gesucht. Wind, Biomasse, Solar, all das soll eine wesentliche Rolle beim Energiemix spielen. Die Einführung bedeutet hohe Investitionskosten, die nur stattlich staatlich gefördert umgesetzt werden können. Das muss auch bezahlt werden, über Umlagen und Steuermittel. Die Alternative »Nichtstun« stellt sich nicht, da die Ölpreise und die damit auch ansteigenden Gaspreise bald – ohne Umlagen – deutlich teurer werden als der Ökostrom mit Umlage. Grundlage für die stabile Stromversorgung bleibt für Sachsen dabei aber die Verstromung der einheimischen Braunkohle aus der Lausitz und dem mitteldeutschen Revier.

Im Rahmen des Wettbewerbs existieren auf dem Strommarkt inzwischen verschiedene Stromanbieter. Deshalb ist es wichtig, die Entscheidung für den Stromanbieter und den passenden Tarif genau zu prüfen und durchzurechnen.

Zusätzlich kann durch effektive und sinnvolle Nutzung der im Haushalt befindlichen Elektrogeräte und Beleuchtungsmittel jeder Verbraucher seinen Stromverbrauch senken. Ausführliche Hinweise dazu finden Sie bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen.

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