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Anbieterwechsel

Mit der Liberalisierung des Energiemarktes können Verbraucher ihren Gasversorger frei wählen. Wesentlichster Ansatz für den Lieferantenwechsel ist der Preis für die Belieferung.

Vor- und Nachteile sollten auch hier sorgfältig abgewogen werden. Denn mit dem Wechsel von der Grundversorgung in einen Sondervertrag ergeben sich neben eventuellen Preisvorteilen auch Vertragsänderungen, wie etwa neue Bindungsfristen. Bei Angeboten mit Vorauszahlung geht das im Voraus gezahlte Geld unter Umständen verloren, wenn der Anbieter insolvent wird. Kann der gewählte Gasversorger nicht (mehr) liefern, übernimmt dann aber der Grundversorger erneut die Versorgung.

Der Verbraucher sollte sich rechtzeitig über die Kündigungsfristen informieren. Diese sind in der Regel im jeweiligen Vertrag geregelt – oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu entnehmen und hängen vom individuell gewählten Tarifmodell ab, da meist längerfristige Bindungen geringere Preise ermöglichen.

Kündigt der aktuelle Gasanbieter eine Preiserhöhung an, hat der Verbraucher ein Sonderkündigungsrecht und damit die Möglichkeit zum sofortigen Anbieterwechsel. In der Regel übernimmt dabei der neue Gasanbieter nach Vertragsunterzeichnung die Formalitäten der Kündigung.

Die Gasversorgung ist auch während des Wechsels garantiert.

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz