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Die Rechnung

Das Energiewirtschaftsgesetz schreibt vor, dass Rechnungen für Stromlieferungen an »Letztverbraucher« einfach und verständlich gestaltet sein müssen. Da besteht bei einigen Anbietern noch Nachholbedarf.

Zur Rechnungslegung gehören mindestens folgende Angaben:

  • die Vertragsdauer und den nächstmöglichen Kündigungstermin mit Kündigungsfrist,
  • die im Abrechnungszeitraum geltenden Preise,
  • Anfangs- und Endzählerstand des Abrechnungszeitraumes,
  • Angaben zum Verbrauch des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes,
  • eine grafische Darstellung der Entwicklung des Jahresverbrauches im Vergleich zum Jahresverbrauch von Vergleichsgruppen,
  • sowie die Anschrift des Anbieters und Daten für eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme zum Anbieter,
  • Informationen über die Rechte der Verbraucher im Hinblick auf Streitbeilegungsverfahren, die den Verbrauchern im Streitfall zur Verfügung stehen, einschließlich der Kontaktdaten der Schlichtungsstelle und des Verbraucherservices der Bundesnetzagentur für den Bereich Elektrizität.

Neben der Gesamtsumme der Rechnung sind geleistete Abschläge aufzuführen und die Restsumme aus Nach- oder Rückzahlung anzugeben. Zudem sind die Vorauszahlungen für die nächste Lieferperiode auf Grund des abgerechneten Zeitraums neu zu berechnen und anzugeben. Die maßgeblichen Berechnungsfaktoren müssen vollständig und nachvollziehbar, das heißt allgemein verständlich sein. Und: Die Abrechnung muss spätestens sechs Wochen nach Beendigung des abzurechnenden Zeitraumes und die Abschlussrechnung spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses beim Verbraucher vorliegen.

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Weiterführende Informationen

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz