1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Anbieterwechsel

Mit der Liberalisierung des Strommarktes 1998 können Verbraucher ihren Energieversorger frei wählen. Wesentlichster Ansatz für den Stromlieferantenwechsel ist – neben dem Ansatz bewusst Ökostrom zu beziehen – der Preis für die Belieferung.

Vor- und Nachteile sollten auch hier sorgfältig abgewogen werden. Denn mit dem Wechsel von der Grundversorgung in einen Sondervertrag ergeben sich neben eventuellen Preisvorteilen auch Vertragsänderungen, wie etwa neue Bindungsfristen. Bei Angeboten mit Vorauszahlung geht das im Voraus gezahlte Geld unter Umständen verloren, wenn der Anbieter insolvent wird. Kann der gewählte Stromversorger nicht (mehr) liefern, übernimmt dann aber der Grundversorger erneut die Versorgung.

Der Verbraucher sollte sich rechtzeitig über die Kündigungsfristen informieren. Diese sind in der Regel im jeweiligen Vertrag geregelt – oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu entnehmen und hängen vom individuell gewählten Tarifmodell ab, da meist längerfristige Bindungen geringere Preise ermöglichen.

Kündigt der aktuelle Stromanbieter eine Preiserhöhung an, hat der Verbraucher ein Sonderkündigungsrecht und damit die Möglichkeit zum sofortigen Stromanbieterwechsel. In der Regel übernimmt dabei der neue Stromanbieter nach Vertragsunterzeichnung die Formalitäten der Kündigung.

Die Stromversorgung ist auch während des Wechsels garantiert.

Marginalspalte

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz