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Up- und Downloads

Kostenloses Downloaden von Filmen, Musiktiteln, Bildern oder Texten, schlicht von allen urheberrechtlich geschützten Werken, sind nur mit Einwilligung des Urhebers oder des Rechteinhabers erlaubt. Wer sich dabei nicht strafbar machen will, sollte sich vor dem Download erkundigen, ob der begehrte Titel zum Herunterladen formell freigegeben ist.

Privatkopien, also Downloads ausschließlich zur persönlichen Nutzung ohne Weitergabe an Dritte sind dabei immer noch erlaubt.

Eine Weitergabe an Dritte beinhaltet auch das Veröffentlichen auf der eigenen Homepage, schließlich macht man damit das Werk anderen kostenlos zugänglich. Details zum Problem- und Folgenlosen Download gibt es auf der Seite der Verbraucherzentrale Sachsen.

Das Verlinken fremder Seiten ist grundsätzlich erlaubt, kann jedoch urheberrechtlich problematisch werden, wenn der Urheber der verlinkten Seite nicht mehr erkennbar ist, weil beim Übertragen von Inhalten in andere Webseiten (»Einframen«) der möglicherwiese auf der alten Webseite zentral angebrachte Urheberhinweis nicht übernommen wird.

Eine besondere Form des Downloads ist das Streaming. Im Unterschied zu Rundfunk und Fernsehen sendet hier kein Sender für eine Vielzahl von Empfängern, sondern der Nutzer (Verbraucher) fordert die Übertragung als Punkt-zu-Punkt-Verbindung extra an. Die Verbindung kommt also nur auf Anforderung zwischen dem Medienserver des Senders und dem Rechner des Nutzers zustande. Der Vorgang der Datenübertragung wird als Streaming bezeichnet Dabei findet die Wiedergabe (das Senden) der Daten gleichzeitig mit dem Empfang statt. Beim Nutzen von Streaming-Portalen (Streaming – Nutzen von direkten Datenströmen) handelt es sich nach aktueller Rechtsprechung nicht um Urheberrechtsverletzungen. Höchstrichterliche Entscheidungen stehen jedoch noch aus. Unter Juristen ist diese Auffassung auch nicht unumstritten.

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz