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Reisekasse

Wegen der Verlustgefahr sollten Sie so wenig Bargeld wie möglich mit sich führen. Besser ist es, sich mit anderen Zahlungsmitteln auszustatten. Die Maestro-Karte (frühere EC-Karte), Kreditkarten und Reiseschecks bieten viele Möglichkeiten. Der Trend geht zum Bargeld aus den Geldausgabeautomaten. Doch nicht überall ist das Netz der Automaten so gut ausgebaut wie in Westeuropa. In Osteuropa oder Afrika kann es schon zu Engpässen kommen. Selbst im außereuropäischen Ausland kommt man mit einer Maestro-Karte nicht immer weiter. Zum Bezahlen und Einkaufen im Urlaub ist deshalb eine Kreditkarte günstig. Reiseschecks werden besonders wegen ihrer Sicherheit geschätzt. Zudem werden sie rund um den Globus wie Bargeld akzeptiert. Sie werden auf Euro oder auch verschiedene andere Währungen, wie zum Beispiel US-Dollar ausgestellt.

Doch auch die bargeldlose Reisekasse hat ihren Preis. Wer Geld mit der Maestro-Karte aus dem Automaten zieht, muss dafür bis zu 1 Prozent des abgehobenen Betrages, mindestens aber 2,50 Euro bezahlen. Die Höhe der Bankenentgelte ist von den Konditionen der Bank abhängig und sollte vor der Abhebung beziehungsweise vor der Reise nachgefragt werden. Da an dem Geldautomaten Bargeld in der Landeswährung ausgegeben wird, lassen sich einige Banken ihre Leistung quasi als eine Währungsumrechnungsprovision zuzüglich einer Zahlungstransaktionsgebühr bezahlen. Im Euro-Währungsraum dürfen für Bargeldabhebungen nur die auch in Deutschland üblichen Entgelte verlangt werden.

Noch teurer wird die Bargeldbeschaffung mit der Kreditkarte. Bei Abhebungen ist mit Bankentgelten in Höhe von mindestens ein bis fünf Prozent des abgehobenen Betrages zu rechnen. Einige Kreditinstitute bieten ihren Kunden innerhalb Europas aber auch kostenlos Barauszahlungen an.

In Teilen Afrikas und Asiens sind außerdem Reiseschecks erforderlich. Beim Erwerb eines Reiseschecks werden oftmals ein bis zwei Prozent des Kaufwertes von der Bank verlangt. Einige Kreditinstitute bieten Reiseschecks mittlerweile aber kostenlos an. Außerdem verlangen viele ausländische Banken Einlösegebühren. Wer hingegen die Reiseschecks bereits in der Währung des Reiselandes kauft, vermeidet diese Gebühren vor Ort.

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz