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Anbieterwechsel

Irgendwann kommt jeder einmal auf die Idee, nach einem neuen Anbieter zu suchen und Preise und Leistungen zu vergleichen.
 
Schritt eins: Finden Sie heraus, wie lange der Vertrag noch läuft und mit welcher Frist Sie kündigen müssen. Vor der endgültigen Kündigung des Vertrages empfiehlt es sich jedoch, sich erst einmal auf einen neuen Anbieter festzulegen. Preise und Leistungen vergleichen und vor allem klären, ob der neue Anbieter am gewünschten Ort auch liefern kann. Wenn das alles geregelt ist, ist Zeit für die Kündigung und den neuen Vertrag.

Wenn nun der Vertrag mit dem neuen Anbieter abgeschlossen und der alte Vertrag gekündigt wurde, darf der Verbraucher laut Gesetz, zum Wechseltermin nicht länger als einen Kalendertag ohne Telefonanschluss sein. Zu beachten ist hier auch, dass die Beendigung des Anschlussvertrages auch Auswirkungen auf die mietvertraglich genutzten Telekommunikationsendgeräte haben kann. Ist der gekündigte Anschluss bereits abgestellt und die Übernahme durch den neuen Anbieter erfolgt nicht innerhalb eines Kalendertages, muss der alte Anbieter die Versorgung wieder übernehmen. Für diese Anschlussbereitstellung hat er einen Anspruch auf die üblichen Verbindungsentgelte und auf 50 Prozent der ursprünglich vereinbarten Grundgebühr.

Erfolgte die vorzeitige Stilllegung des alten Anschlusses jedoch auf Betreiben des Verbrauchers und kommt der neue Anschluss nicht zustande, ist der alte Anbieter nicht verpflichtet die Leistung zu übernehmen. Hier muss dann ein neuer Vertrag mit dem alten Anbieter geschlossen werden.

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Weiterführende Informationen

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz