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Anschluss

Der Vertrag über einen Telefonanschluss kann sowohl mietvertragsrechtliche als auch werksvertragliche Elemente aufweisen. Gemietet wird in der Regel der Telefonanschluss, werksvertraglich wird die Verbindung hergestellt. Kauft der Verbraucher sich seinen Telefonapparat entfällt der mietvertragsrechtliche Teil.

Wichtige Vertragsinhalte drehen sich um die Freischaltung des Anschlusses, die Herstellung der Verbindungen und die Miete von Anschluss und Geräten. Einzelheiten zu Laufzeit, Kündigung und Anschlussmitnahme bei Umzug sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, und sollten vor Vertragsabschluss in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters eingesehen werden.

Gerade bei Festnetzen ist festzustellen, dass die Preise massiv sinken und meist nur noch sogenannte »Flatrates« angeboten werden, bei denen mit einem Preis sämtliche Verbindungen ins deutsche Festnetz abgegolten werden. Deshalb sollte besonders darauf geachtet werden, welches Telefonverhalten auch vom Festnetz aus gepflegt wird. Rufen die Kinder »schnell mal« bei den Eltern auf dem Mobiltelefon an, kann es sich anbieten eine zusätzliche Flatrate genau für dieses elterliche Mobil-Netz abzuschließen. Empfohlen sei hier der Blick auf die letzten Einzelverbindungsnachweise, aus denen Lösungen für solche Fragen meist einfach abgelesen werden können.

Weiter müssen im Vertrag mindestens folgende Informationen vorhanden sein:

  • Name und ladungsfähige Anschrift des Anbieters,
  • die wichtigsten technischen Leistungsdaten der angebotenen Telekommunikationsdienste,
  • die voraussichtliche Dauer bis zur Bereitstellung des Anschlusses,
  • Wartungs- und Kundendienste sowie die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme,
  • Einzelheiten zu den Preisen, sowie die Fundstelle eines allgemein zugänglichen und gültigen Preisverzeichnisses des Anbieters,
  • Angaben zu Vertragslaufzeit, Mindestdauer und -umfang der Nutzung. Die anfängliche Mindestvertragslaufzeit darf 24 Monate nicht überschreiten. Dem Verbraucher muss ermöglicht werden einen Vertrag mit einer Höchstlaufzeit von zwölf Monaten abzuschließen.
  • Angaben zu Verlängerung und Beendigung des Vertrages,
  • Anspruch zur Sperrung bestimmter Rufnummernbereiche,
  • Informationen darüber, ob der Zugang zu Notdiensten mit Angaben zum Anruferstandort besteht und über alle Beschränkungen von Notdiensten,
  • das angebotene Mindestniveau der Dienstqualität

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Weiterführende Informationen

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz