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Call by Call

Call by Call entstand mit der Liberalisierung des Telefonmarktes. Mit einer Vorwahl konnte man günstig beim Frühstück telefonieren, mit einer anderen besser beim Abendessen nach Norddeutschland und mit einer dritten konnte man ab Mitternacht Ferngespräche vergleichsweise billig führen, wenn diese nicht länger als fünf Minuten gingen. Geregelt war und ist dies so, um neben den Gesprächen, die man ohne spezielle Vorwahl auf Grundlage des Vertrages mit dem Telefonanbieter hat, auch die Möglichkeit besteht, mittels anderer Verbindungsnetzbetreiber seine Gespräche zu führen. Dies ist dann der oben geschilderte Spezial-Anbieter für Fern- aber Kurzgespräche nach Mitternacht.

Durch die immer stärker um sich greifenden Festpreisangebote (»Flatrate«) wird Call-by-Call allerdings immer unwichtiger.

Die Rechnungsstellung erfolgt dabei immer über den Anbieter des allgemeinen Netzzugangs. Das Entgelt für die Call-by-Call-Anrufe ist auf dieser Rechnung als »Forderung eines Drittanbieters« ausgewiesen.

Die Rechnung des Anbieters, der den allgemeinen Netzzugang stellt, muss deutlich hervorgehoben sein und folgendes beinhalten:

  • konkrete Bezeichnung der in Rechnung gestellten Leistung,
  • Namen und Anschriften beteiligter Anbieter,
  • einen Hinweis auf Drittanbieter und deren Rechnung, sowie
  • kostenfreie Kundendiensttelefonnummern der Anbieter und
  • die Gesamthöhe der auf jeden Anbieter entfallenden Entgelte.

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Weiterführende Informationen

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz